Offenstall

Die Initiative offenstall.com ist ein Projekt, welches wir ebenfalls gerne unterstützen. Mit der Idee, Schweine ähnlich wie in ihrem natürlichen Umfeld aufwachsen zu lassen, gilt das Projekt als zukunftsweisend. Nicht nur ein bewusster Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen sollte unser Denken prägen, sondern auch ein bewusster Umgang mit dem wertvollen Nahrungsmittel Fleisch. Das Konzept bietet eine echte Alternative zu konventioneller und Bio-Haltung.

Schweine Schwein sein lassen

Der Offenstall wird in vier Bereiche aufgeteilt: Liegen, Fressen, Aktivität und Koten.

Für ständig frische Luft sorgt die offene Stallkonstruktion. Dies ist für Schweine äußerst wichtig, da sie fast den ganzen Tag schnüffeln und riechen.

Die Möglichkeit nach Herzenslust im Stroh zu wühlen ist für die Tiere gegeben. Sie können in den Stallräumen stöbern oder sich mit Spielzeug die Zeit vertreiben. Schweine leben gerne in der Gruppe. Im Offenstall ist es möglich bis zu 20 Schweinen ausreichend Platz zum Wohlfühlen zu bieten. Jedes Schwein hat mindestens 1,5 Quadratmeter an Raum. Das ist doppelt soviel wie in der konventionellen Schweinemast. Der größere Platzbedarf kommt der natürlichen Rangordnung zugute. Da Schweine grundsätzlich saubere Tiere sind, steht ihnen eine Dusche statt Schlamm und Matsch zur Verfügung damit sie ihre Körpertemperatur regulieren können. Ein spezieller Bereich zum Koten und Urinieren zählt zum Standard. Schweine gehen in freier Wildbahn auch auf die „Toilette“. Der Bereich wird kühl und klein gehalten. Der speziell konzipierte Boden trennt Kot und Urin und lässt ihn zügig ablaufen.

Die Geruchsemissionen werden hierdurch sehr viel geringer gehalten und es kann sich kaum beißender Ammoniakgeruch bilden.

Viel Platz und täglich frisch eingestreutes Stroh lädt die Schweine zum Spielen und Verweilen ein. Der Ruhebereich lässt sich angenehm nutzen.

Ein ebenfalls wichtiger Faktor ist der Ringelschwanz! In der Offenstallhaltung wird auf das schmerzhafte Kupieren der Schwänze verzichtet. Durch reichlich Platz, verschiedene Klimazonen, ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten und der artgerechten Futterzusammensetzung und -verabreichung sind die Schweine ausgeglichen. Sie lassen ihre Ringelschwänze in der Regel unversehrt. Das leidvolle Kupieren ist nicht mehr nötig.

Mehr Natur, mehr Bewegungsfreiheit, mehr Tageslicht, mehr Hygiene und mehr Komfort tragen zum Wohlbefinden der Schweine bei. Dieses glückliche und entspannte Leben schlägt sich in einer außergewöhnlichen Fleischqualität nieder.

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